Christlicher Missionsdienst Münsterland – CMM

Reisebericht von Brigitte Großmann

Kenia-Ngong-Hills im Februar 2016

Ich nehme die Einladung der Missionarin Nicole Visser an.

Asante-sana! (danke schön)

Eine große Herausforderung für eine SHO SHO ( Oma) . Noch einmal zurück nach Ostafrika. Ein Besuch in der Region der Massai. Die Vorbereitungen machten mir schon einiges Kopfzerbrechen, Visa beantragen, viele Impfungen und Tabletten einnehmen. Manchmal sehr geschwächt von dem vielen Gift im Körper. Aber dennoch total aufgeregt und spürbar gesegnet. Von vielen lieben Betern aus Deutschland und den Omas im fernen Afrika begleitet, erreiche ich topfit Nairobi. Halleluja. Asante-sana Lord Jesus!!!

Nicole und Pastor Paul begrüßen mich am Flughafen und sind meine ständigen Begleiter und Übersetzer in der Schule und den Slums von Ngong-Hills.

Eine ganz spürbar gesegnete Zeit beginnt. Ja, Kenia hat mich sehr beeindruckt und meine Gedanken sind auch jetzt noch täglich dort. Strahlende Kinderaugen, absolut liebenswerte Menschen die mir begegneten. Glückliche Menschen, die in großer Armut leben. Christen, die Jesus vertrauen, viel Zeit im Gebet verbringen danken, loben und preisen. Genau DAS durfte ich live erfahren. Wie oft habe ich Fürbitten per Mail an Nicole geschickt, mit der Bitte: betet für uns beim Omagottesdienst. Genauso empfinden die Sho Shos im fernen Kenia. Sie haben mich gesegnet, gebetet, getanzt und laut gesungen zum Abschluss des Gottesdienstes. Asante-sana Lord Jesus! Zu erwähnen ist noch das Abschlussgebet. Ich durfte deutsch beten, Nicole übersetzte es ins Englische und Pastor Paul in die Landessprache der Omas und Opas. Ein beliebter Ausruf der Missionarin: WELLL DONE! WELL DONE! (GUT GEMACHT)

Die 14 Tage waren perfekt, wunderbar organisiert. Asante-sana Lord Jesus!             WELL DONE!

Nicole, die einzige Weiße in Ngong, ist natürlich bekannt und wird oft mit Aunti (Tantchen) Nici begrüßt. Drei kleine Mädchen heißen schon Nicole, das macht sie sehr glücklich.

Ich hatte das Gefühl, sie ist rund um die Uhr für unseren HERRN im Dienst. Ihr Tag ist total strukturiert, beginnt um 5.00 mit der Bibellese und Gebet. Gegen 6.30 wandert sie normaler Weise zu Fuß auf den Berg zur Vorschule. ( solange ich dort war, nahmen wir einmal ein Taxi für wenige Schillinge )

Dort beginnt der Unterricht der 3 – 7 jährigen Kinder mit einem Gottesdienst. Danach verteilen sich die Kinder in drei Klassen.Es ist ein so herrliches Erlebnis die Kinder zu beobachten. Die Lautstärke und das Temperament der Farbigen ist grandios.

Das Gelände traumhaft gelegen und total ordentlich und sauber richtig westmünsterländisch! Etwas von hier ist geblieben, und das ist gut so!

Josef und seine charmante Frau Felister, kochen im Freien auf offenem Feuer. Strom gibt es auf dem Gelände nicht. Wenn alle Kinder zum Unterricht kommen, werden 66 Mahlzeiten in großer Menge benötigt. Das Essen schmeckt gut, und ist total gesund.

Nach der Schule gegen 16.00 gings bergab durch die Slums Richtung Hotel-Nicole. Fast täglich besuchten wir unterwegs Patenkinder aus der Gemeinde. Nur ein Patenkind, Ian vom Morgenkreis, lebt in einem Steinhaus und hat ein kleines Zimmer für sich. Das war auch nicht immer so, durch viel Gebet hat sich das Leben der Familie verändert. Der Vater hat einen festen Job, und kann seither seine Familie gut versorgen.

Ganz besonders interessant war der Besuch bei Daudi, einem der vielen Massaikinder. Er lebt mit seiner Familie hoch auf den Ngong-Hills im Stamm der Massai. Nach der Schule hütet er die Kühe und Ziegen seiner Familie.

Ich hatte viele herzliche Begegnungen mit Familien in ihren Hütten. Sie erzählten aus ihrem Leben und Nicole betete zum Abschluß des Besuches mit den Menschen.Einige Familien sind nicht in der Lage 5,00 Euro im Monat für das Essen und Schulmaterial zu zahlen. Hinzu kommen die Gehälter für 4 Lehrer, Pastor Paul und den Koch , seine Frau, die jeden Tag gründlich reinigt. Alles wird durch Spenden finanziert, was oftmals total schwierig ist. 10 Euro pro Kind würde die Kosten ungefähr decken. Dennoch erlebt Nicole täglich, wie Gott für alles sorgt. Sie ist sehr humorvoll und absolut dankbar und gibt UNSEREM HERRN die Ehre. Halleluja!

Seit Monaten beschäftigt sich Nicole fast 24 Stunden mit dem Thema, wie finanziere ich den Kauf eines Nachbargrundstücks und den Bau einer eigenen Schule mit 8 Klassen. Wir sind aufgerufen täglich dafür zu beten. Meine Vision ist, privat Spenden für Kenia zu sammeln, um den ärmsten Kindern die Schule zu ermöglichen. Die Sparkasse hat schonmal eine Spardose gesponsert. Packen wir es an. Danke für das Interesse an meinem Bericht.

 

Brigitte Großmann

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