Christlicher Missionsdienst Münsterland – CMM

Zeugnis: Anne Christine B.

Ich bin als viertes von neun Kindern aufgewachsen, meine Schwester H. ist das fünfte Kind und sie wurde mit zwei Jahren zur Großmutter abgegeben und kam mit 14 Jahren wieder in unsere Familie zurück.

Bei der Oma wurde die H. immer verwöhnt und das hat bei mir Neid hervorgerufen.

 

Wo ich nur konnte habe ich die H. erniedrigt und gedemütigt.

Als ich älter wurde wollte ich das nicht mehr. Aber immer wenn ich die H. sah, gab es einen Stich in meinem Herzen. Ich hatte eine Abneigung gegen sie.

 

Als ich dann zum Glauben kam, habe ich Jesus für diese Haltung um Vergebung gebeten. Und ich habe auch die H. um Vergebung gebeten.

Dann ist das Wunder geschehen. Der Stachel wurde aus meinem Herzen gezogen. Die Abneigung und der Neid waren weg. Jesus hatte mich frei gemacht.

 

Wie entsteht Neid? Oft durch Mangel den man selber erlebt hat.

Ich hatte viel Mangel in meiner Kindheit erlebt, aber Jesus füllt all unseren Mangel aus.

 

In den folgenden Jahren habe ich durch Seelsorge und das Wirken des Heiligen Geistes Innere Heilung von tiefen Wunden aus der Kindheit erlebt.

 

Einige Verse aus Galater, die uns helfen als Geistliche Christen zu leben und unser Fleisch zu überwinden.

 

Galater 5,16-26

Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht vollbringen.

Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist und den Geist wider das Fleisch; diese widerstreben einander, so daß ihr nicht tut, was ihr wollt.
Werdet ihr aber vom Geist geleitet, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung;
Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Ehrgeiz, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord;
Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, daß die, welche solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden.
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.
Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.
Welche aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden.
Wenn wir im Geiste leben, so lasset uns auch im Geiste wandeln.
Laßt uns nicht nach eitlem Ruhme gierig sein, einander nicht herausfordern noch beneiden!

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